September 2010 ist der Startschuss für ein Forschungsprojekt über Lasertechnik, welches speziell darauf abzielt den Umgang von Trotec Lasersysteme bei Frauen zu erforschen. Das Projekt wird von Trotec in Zusammenarbeit mit dem Linz Center of Mechatronics, der Johannes Kepler Universität Linz und der technischen Universität Wien durchgeführt. Das Ziel der Forschungen ist es, die geschlechts- oder genderspezifischen Erfordernisse an Lasermaschinen zu untersuchen um damit eine Grundlage zu schaffen, auf der die zukünftige Laserentwicklung und der Umgang mit Lasermaschinen aufbauen kann.Die Intention von Trotec hierbei ist die Verbesserung der sogenannten Usability, also die Benutzerfreundlichkeit, für Kunden.
Während der Praxisphase des Forschungsprojekts wird der Umgang von Frauen mit Lasermaschinen genauer durchleuchtet. Bewegungsmuster und Arbeitsabläufe stehen im Fokus der Betrachtung. Weiterhin werden Erhebungen mit Hilfe von Fragebögen und intensiven Gesprächen mit den Testbedienerinnen erstellt und ausgewertet, dadurch sollen die spezifischen Anforderungen herauskristallisiert werden, die explizit nur an Frauen während der Benutzung von Lasermaschinen gerichtet sind. Mit diesen Ergebnissen fällt es sehr viel leichter direkt auf die genderspezifischen Probleme bei der Nutztung einer Trotec Lasermaschine einzugehen.
Hierzu ein Zitat von Stephan Fazeny, Forschungs- und Entwicklungsleiter von Trotec:
“Für uns steht letztlich die Usability für unsere Kunden im Fokus. Die Befragungen unserer Kunden im Rahmen des Projekts nehmen wir sehr ernst. Denn wir streben für unsere Kunden immer das optimale Ergebnis an.”
Angestrebte Ergebnisse von seitens Trotec sind unter Anderem eine gesteigerte Produktivität, als auch Fehlerberichtigung und Senkung von Schulungskosten.
Die bisherige Planung sieht vor das Projekt Ge:MMaS (Genderspezifische Anforderungen für Entwicklung neuer Maschinen unter Berücksichtigung der Mensch-Maschine-Schnittstelle), so der Name, über 3 Jahre laufen zu lassen, beginnend im September 2010. Und es steht unter der Schirmherrschaft von FEMTech, einem Programm des Österreichischen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technik um Chancengleichheit in Forschung und Technik zu fördern und zu gewährleisten.
