Wie ich vor geraumer Zeit in diesem Artikel anschnitt, werkelt Google gerade an seinem zukünftigem Marktwert. Seit längerem arbeitet der Konzern nun schon an seinem hauseigenen Betriebssystem Google Chrome OS. Damit versucht Google in einem neuen Markt Fuß zu fassen, nach dem ihnen das schon mit Android bei Smartphones gelungen ist.
Google Chrome OS orientiert sich nicht nur optisch und am Namen des gleichnamigen Browsers von Google.
Schnell, einfach und sicher. Diese Attribute machen den Browser aus, und genau an diesen Kriterien orientierten sich die Entwickler des neuen Betriebssystems. Eine aufwendige, grafisch-anspruchsvolle Benutzeroberfläche werden Sie lange suchen. Lange warten müssen Sie jedoch nicht, denn durch die Nutzung von hauptsächlich Flash-Speichern verkürzt sich die Bootzeit des Betriebssystems auf wenige Sekunden.
Darüber hinaus bildet der Browser Chrome gleichzeitig auch das Herzstück und die zentrale Arbeitsplattform, des Betriebssystems sowie Schnittstelle zu anderen Programmen, die über einen Web-App-Store erstanden werden können. Was wunderbar einfach klingt, ist aber das größte Manko des Betriebssystems.

Ohne Internet ist tote Hose.
Zwar entwickelt Google eigens Offline-Applications von Google Mail, Docs und co und auch HTML 5 wird die Lage noch ein wenig verbessern, jedoch ist die zentrale Auslegung auf das Cloud Computing und damit die Auslagerung aller wichtigen Daten ohne Internet schlichtweg nicht möglich. Dies bedeutet auch, dass man wohl keinen Zugriff auf seine im Netz gespeicherten Daten hat.
